Saturday, February 28, 2015

LAOS - 4000 INSELN / DON DET


Mit eines meiner Highlights von Laos und unserer Reise war definitiv Don Det, ein Teil der 4000 Inseln ganz im Süden an der Grenze zu Kambodscha. Ich weiß, Inseln im Fluss hört sich erstmal ein wenig irritierend an aber es gibt sie wirklich! Wer meint, Laos hätte keinen Strand zu bieten, irrt sich mit dieser Aussage nämlich ungemein, denn es gibt zwar keine Verbindung zum Meer aber dafür haben Asiaten Gott sei Dank ja den Mekong, eine wirkliche Lebensader. Er ist nicht nur Dusche, Straße, Waschmaschine und quasi ein Kühlschrank voller Fische, sondern auch ein echt tauglicher Badefluss.


Vollkommen unbewusst von dieser Perle, die Laos da zu bieten hat, fuhren wir hauptsächlich aufgrund von Erzählungen anderer nach Don Det und nach geschlagenen 6 Tagen, die wir dort verbrachten, ist mir dieser Teil des Landes echt ans Herz gewachsen. 
Ganz anders als die Inseln in Thailand empfand ich Don Det um einiges authentischer und einfach noch unentdeckter. Klein aber fein, passt eigentlich extrem gut. Die Locals leben hier noch Seite an Seite mit den Backpackern, sind unbeschreiblich nett, auch wenn sie kein Wort Englisch können und wirkten auf mich irgendwie dankbar, dass sie nun durch "uns" ein geregelteres Einkommen haben, denn ungefähr jede Familie hat entweder ein Restaurant, Bar oder Bungalows. In Thailand war es eher ein getrenntes Leben: dort wohnten die Touristen, da die Einheimischen. Auf Don Det hingegen springen überall Kinder rum, nach einem Tag wurde ich von bekannten Gesichtern jeden Morgen gegrüßt, als würde ich schon einen Monat hier leben und als kleiner netter Nebeneffekt gibt es auch noch tausende Baby Tiere, seien es Hunde, Hühner, Gänse, Wasserbüffel oder Schweine. 
Da momentan Trockenzeit ist, ist das Mekong Wasser super klar und wenn wir gerade wieder mal auf Schwimmen Lust hatten, wurde der Bikini aus dem Backpack im Bungalow gekramt und man machte sich auf, zum 10 Meter entfernten Wasser, dass irgendwie auch noch eine perfekte, kühle Temperatur hatte. Ja, es klingt irgendwie ZU perfekt, ich weiß.
Was dem ganzen noch das I-Tüpfelchen verpasst, waren die Abende am Lagerfeuer am Strand. Um 11 Uhr werden die meisten Bars dicht gemacht und so versammeln sich zu dieser Stunde dort alle Backpacker (die meisten kannten wir noch aus Vang Vieng), einer opfert sich dazu das Feuer zu entfachen, Gitarren werden ausgepackt und man fühlt sich irgendwie in eine andere Welt gesetzt. 

Weil ich unbedingt die vom aussterben bedrohten Flussdelfine sehen wollte, opferte sich Amelie am letzten Tag noch kurzfristig dazu, mit mir zusammen eine Kayaktour zu machen. Scheiße ist das anstrengend! Meine Hände brannten, mein Nacken war am nächsten Tag so hart wie ein Brett, ich hatte trotz Sonnencreme gut Sonnenbrand, ABER wir haben sie gesehen! Happy me. :))

Diese letzte Woche in Laos war wirklich wunderschön, aber unser Visum lief ab und so hieß es Abschied nehmen von Don Det und weiter in die Großstadt Siem Reap, Kambodscha.

Auf ganz bald.
Mit viel Liebe.

Rosanna xx













Beim Frühstücken einer Familie beim duschen zuschauen, macht man auch nicht jeden Tag.















Scheiß auf 36 Grad, wir gehen trotzdem Fahrrad fahren!







Suppe mit diesem Teller ist das BESTE und günstigste, was es gibt! (1,50€) yummyyyyy








Wie gesagt, mit dem Englisch hapert es noch ein wenig...



Unser Smoothi-Pegel ist nicht mehr normal..







Nein, ich bin nicht nackt.






...fast hätte ich ihn mit in mein Bett genommen, wäre Amelie nicht gegen Hundehaare allergisch..


Bilder wie immer von Amelie und mir.



3 comments:

  1. Das sieht echt traumhaft aus und förfert mein Fernweh sehr!! ;)

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  2. Ganz tolle Posts, die man hier momentan zu sehen bekommt :)
    - Danke!

    xx San
    von owlspassion.blogspot.de

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